ist, wenn man ein neues Bett kauft, das viel höher ist als das letzte - und dann ein schlechtes Gewissen hat, weil die Katze da ja nicht mehr reinhüpfen kann (schließlich ist die Katze eine alte Dame, mit großen Sprüngen ist da nichts mehr). Und wirklich crazy ist man, wenn die Konsequenz dieses schlechten Gewissens ist, dass man das Vorhaben "der Katze eine Rampe bauen, mit der sie bequem den Höhenunterschied überwinden kann") ernsthaft in Angriff nimmt - einfach weil eine Katze, die in der Nacht unentwegt mit leisem, klagenden Miauen das Bett umstreicht, dafür sorgt, dass Mensch sich jammervoll fühlt. Was noch dadurch verstärkt wird, dass Mensch sich sehr daran gewöhnt hat, mit einem schnurrenden Fellbündel im Arm einzuschlafen (dafür nimmt man auch Löcher im Laken in Kauf) - und auf dieses Gefühl nur äußerst ungern verzichtet. Und nein, die Katze ins Bett zu heben, ist keine Lösung - das mag sie nicht.
Katzen sind komisch. Menschen auch.
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