...sagte das Kind auf Befragen: "Naja, etwas langweilig. Die machen ja immer das Gleiche." - Stimmt, wirklich abwechslungsreich ist so ein Ziffernschreibkurs einfach nicht. Außerdem wurde moniert, dass man "so viel rumsitzt". Tja. Leider. Ich finde ja, dass Kinder sich gar nicht genug bewegen können - aber da gibts dann in Sachen lernen wirklich einen unauflösbaren Grundkonflikt. Hüpfenderweise schreibts sich einfach nicht gut.
Das erste Wort, das geschrieben nach Hause getragen wurde, lautete: Emil. Aha. Ich habe mir sagen lassen, dass es zu Emil vermutlich ein weibliches Pendant geben würde - früher oder später - was das Kind dann im Lesebuch begleitet. Nun, ich lasse mich überraschen.
Recht perfekt sitzt bereits (dank intensivem Coaching durch ältere Schulkinder in der Kita) der Schuljargon (fantastische neue Schimpfworte und Spitznamen der Lehrer).
In Sachen Schulweg ist schon jetzt der interessanteste Punkt die Frage, ob man zwischen Schule und Kita ggf. auch mal den Kiosk ansteuern könnte - mit Geld - um dort wahlweise Gogos oder einen Lolli zu erwerben. Bisher gibt es dazu ein striktes mütterliches Nein.
Über die Frage, wie das Kind mit Turnschuhen turnen soll, die Schnürsenkel haben, die Kind z.Zt. noch nicht alleine binden kann, hab ich mir wie üblich zu viel Kopf gemacht. Ganz einfach: Es gibt Klassenkameraden, die das schon können und bereitwillig helfen. Ich hoffe, die Klassenkameraden haben dann irgendwann auch keine Lust mehr zum helfen und bringen meiner Tochter bei, wie man eine Schleife bindet (ich bin dazu nämlich zu doof).
Oh, und das Kind mag seine Deutschlehrerin.
- Das läßt hoffen. :-)
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