Donnerstag, 29. Januar 2009

Fleckenteufel von H. Strunk

Ich hab gedacht, das Buch wär lustig. Es klang jedenfalls so - im Klappentext. Hätte ich geahnt, dass ich einen weiteren Beitrag der von C. Roche gestarteten "Reden wir doch mal entspannt über Popel und Anales"-Serie erwerbe, hätte ich es gelassen. Erstens, weil ich finde, dass man privat zwar gern popeln kann, ganz sicher aber nicht darüber schreiben muß - und zweitens, weil ich in diesem "Körperflüssigkeitsbeschreibungswahn" einen weiteren Hinweis auf den allgemeinen Trend zur Infantilisierung sehe. Wenn ich richtig fies werden wollte, würde ich diesen Autoren dann auch mal locker unterstellen, dass sie nur deswegen seitenweise Popel u.ä. beschreiben, weil ihnen einfach nichts besseres einfällt und sie eine gescheite Handlung mit guten Dialogen und einem schicken Spannungsbogen nicht auf die Reihe bekommen.

Summa summarum: "Fleckenteufel" ist ein beschissenes Buch - Finger weg.

1 Kommentar:

  1. ... wenn einer schon "Strunk" heißt. Da hätte ich mir doch ein geschmeidigeres Pseudonym ausgesucht ;-) Danke für die Warnung.

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